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Was ist positives Denken?

Positives Denken darf nicht nur im Bewusstsein, sondern muss auch im Unterbewusstsein angewendet werden. Der Grund, warum sich nicht gleich jeder Wunsch erfüllt, ist, dass die Wunscherfüllung nicht in unserem Bewusstsein, sondern über das Unterbewusstsein geschieht.

 

Positives Denken ist auch Selbsterkenntnis. Positives Denken bedeutet nicht Verdrängung, sondern sich mit Problemen aktiv auseinanderzusetzen, Lösungen zu finden und das Leben zu verbessern.

 

Positives Denken bedeutet nicht, absichtlich unvorsichtig sein zu können und dass einem nichts mehr zustoßen könnte, sondern, dass man die Gefahren vorher besser erkennt und abwägt, ohne deshalb ängstlich zu sein, sich aber auch keinem übertriebenen Risiko aussetzt.

 

Positives Denken bedeutet, dass man sich selbst erkennt und dadurch die eigenen Fehler in seinem bisherigen Denken, Handeln und Verhalten findet und ändert und seine Gefühle nicht verdrängt, sondern verarbeitet, um dadurch Schritt für Schritt glücklicher zu werden und nach und nach seine Wünsche erreicht. Aus Selbstzweifeln sollte Selbstvertrauen werden, pessimistisches Denken sollte also optimistisch werden.

 

Positives Denken ist, wenn man sich wirklich richtig damit auseinander setzt, nicht irgendeine Spinnerei, sondern hilfreich, um Probleme zu bewältigen und dafür zu sorgen, das zu erreichen, was einen glücklich macht. Positives Denken bedeutet nicht, etwas zu verdrängen, sondern sich mit den Problemen auseinanderzusetzen.

 

Positives Denken bedeutet nicht, sich zu guter Laune zu zwingen oder verkrampft zu versuchen, immer alles optimistisch zu sehen oder Probleme zu verdrängen. Im Gegenteil. Positives Denken bedeutet Selbsterkenntnis, also sich über sich selbst, die eigenen Gedanken und Gefühle (auch die unbewussten und verdrängten) bewusst zu werden und sich aktiv damit auseinanderzusetzen. Es ist falsch, zwanghaft zu versuchen, alle negativen Emotionen und Gedanken aus dem Alltag zu verbannen. Es gibt Emotionen, insbesondere Traumata, mit denen wir uns beschäftigen müssen, um diese zu verarbeiten, anstatt zu verdrängen. Denn verdrängtes wirkt aus dem Unterbewusstsein weiter. Erst wenn wir erkennen, warum wir diese schrecklichen Situationen erlebt haben, können wir sicher sein, dass wir so etwas nicht mehr erleben müssen und können loslassen, um den Schmerz nicht ewig mit uns herumzutragen. Das Verarbeiten und Verstehen ist aber sehr wichtig.


Positives Denken bedeutet nicht, sich mit seinen Problemen anzufreunden und sich diese schön zu reden, womöglich noch anzunehmen oder als Geschenk zu betrachten, ohne diese zu lösen. Ein Problem sollte immer gelöst werden. Wenn der Schuh drückt, dann raus mit dem Stein. Aber wir dürfen uns nicht einreden lassen, dass der Schuh eigentlich doch ganz bequem ist und wir einfach weniger hart auftreten sollen. Nein, wir müssen den Schuh ausziehen, den Stein herausschütteln und dann den Schuh wieder anziehen. Und dann weiter gehen, ohne Angst vor einem neuen Stein im Schuh zu haben, denn wir wissen ja jetzt, wie wir diesen wieder heraus bekommen. Wir müssen lernen, mit unseren Ängsten und Befürchtungen, Wut und Zorn und anderen negativen Emotionen sinnvoll umzugehen. Negative Erfahrungen gehören einfach dazu, weil jeder Fehler macht. Niemand ist perfekt. Aber aus Fehlern kann man lernen. Negative Erfahrungen kann man überwinden, auch wenn es unüberwindbar scheint. Natürlich schieben wir nur allzu gerne die Schuld auf andere oder auf das Pech oder den Zufall. Aber genau das zu erkennen, dass wir unseren Teil dazu beigetragen haben, ist so wichtig. Das heißt nicht, sich selbst die Schuld zu geben. Es geht nicht um Schuldzuweisung, weder gegen sich selbst, noch gegen andere. Es geht darum, zu verstehen, warum es passiert ist und damit umzugehen, damit es nicht mehr geschehen kann. Negative Situationen sind der ausgleich der Gegensätze und zeigen uns unseren Mangel auf. Genau hier müssen wir über die Anziehung und positives Denken das auffüllen, was uns fehlt. Und genau das lernst Du bei mir.

 

Positives Denken bedeutet, sich mit dem Negativen auseinanderzusetzen, es zu erkennen, zu verarbeiten und dadurch endlich zu erledigen, daran zu wachsen und dadurch Probleme zu lösen. Alles zu verdrängen macht es letztendlich nur schlimmer, deshalb sollte man den Mut haben, auch tief in sich hinein zu hören.

 

Positives Denken macht das Leben insgesamt leichter und schöner, weil man nach und nach erkennt, was einem selbst wirklich wichtig ist, eben weil man sich mit sich selbst auseinander setzt. Und deshalb erscheinen dann manche Dinge, über die man sich bisher aufgeregt hätte, gar nicht mehr so schlimm, weil man innerlich Abstand genommen hat und erkannt hat, dass man um den Stolperstein einfach herum gehen kann, denn der Weg ist aus vielen Pflastersteinen gebaut. Wer mit offenen Augen durchs Leben geht, stolpert seltener. Und falls man doch mal fällt, sollte man wissen, dass das nicht das Ende des Weges ist, sondern aufstehen und weiter gehen.

 

Positives Denken hilft, wenn man es richtig anwendet. Trotzdem können wir durch positives Denken nicht sofort alles ändern, denn unsere Gedanken sind nur ein Teil. Unsere Seele, unsere Gefühle, müssen entsprechend genauso positiv sein, wie unsere Gedanken, sonst ändert sich nichts. Und genau deshalb hilft es nichts, sich durch eine Affirmation etwas einzureden, dass unsere Seele nicht annehmen will. Wir müssen uns selbst zugestehen, dass unsere Gefühle Zeit brauchen und nicht mit ein paar Sprüchen geändert werden können. Wir können durchaus auch unsere Seele, unsere Gefühle, positiv stimmen, aber das geschieht nach und nach von innen heraus und lässt sich nicht von außen aufdrücken. Deshalb ist es so wichtig, nichts erzwingen zu wollen und nicht aufzugeben, sondern es ruhig anzugehen und mit dem richtigen Coach nach und nach Körper, Geist und Seele in positiven Einklang zu bringen.

 

Affirmation und Suggestion

Die Methoden des positiven Denkens beschränken sich oft auf Autosuggestion und Affirmation, was als Unterstützung nicht falsch ist, jedoch allein nicht ausreicht, denn es gehört mehr dazu. Unsere Gedanken lassen sich nicht austricksen durch sogenannte Affirmationen oder Suggestionen, also Sätze, die wir auswendig lernen, ablesen oder vorgesagt bekommen. Nur, weil sich etwas so schön verkaufen lässt, weil es sich so bequem und einfach anhört, ist es nicht der richtige Weg, der wirklich glücklich macht, denn die scheinbar positive Wirkung ist nicht von Dauer, weil im Unbewussten noch zu viel Verdrängtes dagegen arbeitet. Wir müssen uns mit unseren verdrängten Problemen auseinandersetzen und können zusätzlich Affirmationen benutzen. Affirmationen sollen das Unterbewusstsein anregen, in die richtige Richtung zu steuern.

Beispiel: Wenn wir uns sagen: Ich bin gesund. Dann werden wir uns mehr mit Gesundheit beschäftigen, weil wir an Gesundheit denken und werden gesund werden. Trotzdem sollten wir uns nicht allein auf diese Affirmation verlassen, sondern uns überlegen, woraus die Krankheit, die wir überwinden wollen, entstand. Wir sollten erkennen, dass unsere Ernährung falsch war und diese ändern. Wir dürfen also nicht einfach nur eine Affirmation anwenden, sondern diese als zusätzliches Werkzeug nutzen.

Sogenannte Suggestionscoachings können dazu führen, dass sogar noch mehr verdrängt wird, anstatt die Probleme zu finden. Man fühlt sich vorübergehend dadurch zwar scheinbar besser, bis dann der ganze Ballast aus dem Unterbewusstsein wieder hervor bricht.

All diese Methoden sind als zusätzliche Stärkung völlig in Ordnung, aber allein durch Suggestion und Affirmation werden noch keine Wunder geschehen. Affirmationen können durchaus helfen, wenn sie unterstützend angewendet werden, nicht jedoch, wenn man versucht, nur darauf aufzubauen und sich mit den wahren Problemen nicht auseinander setzt.

Unsere Gedanken und Gefühle, auch die unbewussten, entscheiden darüber, was in unserem Leben geschieht, nicht das, was wir uns oberflächlich einreden. Deshalb müssen wir bereit sein, uns mit uns selbst auseinanderzusetzen und offen sein, uns zu ändern und die Zusammenhänge zu erkennen.

Es hilft nichts, sich Sonnenschein zu wünschen, wenn man unter einer Dusche steht und diese nicht aktiv ausschaltet. Aber genau das tun viele Menschen und meinen dann, dass positives Denken nicht funktioniert. Sie wünschen sich Sonnenschein, anstatt das Wasser abzudrehen. Oder sie versuchen sich einzureden, dass duschen schön ist, obwohl sie eigentlich auch gerne mal wieder im Trockenen wären. Erst wenn wir durch die richtige Anleitung die Amatur finden, um das Wasser abzustellen, können wir selbst entscheiden, wann und wie lange wir duschen möchten. Und leider findet sich diese Anleitung in nur sehr wenigen Büchern oder Seminaren. Die meisten Bücher fordern uns auf, duschen schön zu finden oder uns schönes Wetter zu wünschen. Deshalb sind die Leute, die diesen Anweisungen folgen, verständlicherweise enttäuscht, wenn sie keinen Erfolg haben.

 

 

 

 


 

Anmerkungen:

 

Positives Denken ist ein weites Gebiet. In der ersten Stufe beginnen die meisten Leute damit, sich Wünsche zu erfüllen. Dann werden nach und nach Probleme behoben, die weiteren Wünschen im Weg stehen. Später gelangt man zu immer mehr Selbsterkenntnis, sucht die Schuld nicht beim anderen, sondern erkennt Fehler auf beiden Seiten und auch den Grund für das Problem. Immer mehr Zusammenhänge werden klar und eine Bewusstwerdung beginnt, sodass es vorkommt, dass manche Wünsche an Wert verlieren und durch neue Wünsche, die wahrhaft glücklich machen, ersetzt werden.

 

Positives Denken soll nicht mit unrealistisch viel „Haben-wollen“ verwechselt werden. Natürlich werden wir glücklicher und können uns Wünsche erfüllen, wir erkennen durch die Bewusstwerdung aber auch, was wir wirklich brauchen, anstatt nur aus Gier etwas besitzen zu wollen, denn Gier wirkt sich negativ aus. Auch wenn wir Produkte kaufen, für die Menschen oder Tiere leiden mussten, wird sich das negativ auswirken. Sich über all diese Zusammenhänge bewusst zu werden, fürht zu der Erkenntnis, warum man bisher Probleme hatte. Solche Zusammenhänge zu leugnen ist zwar einfach, aber löst manche Probleme nicht. Bei der Bewusstwerdung geht es auch darum, zu erkennen, was genau positiv ist und was negativ, denn Gier wird sich niemals positiv auswirken, sondern negative Folgen haben. Dass man durch positives Denken alles erreichen kann, erweckt vielleicht falsche Vorstellungen. Natürlich kann man seine Ziele erreichen, sich seine Wünsche erfüllen, aber nur, wenn man den richtigen Weg wählt, ohne Gier, ohne anderen etwas wegzunehmen, ohne jemandem zu schaden. Wer positives Denken als Bewusstwerdung versteht und es richtig lernt, wird erkennen, dass wahres Glück nur erreicht werden kann, wenn man ehrlich zu sich und anderen ist und weder sich noch anderen schadet.

 

Einer der Gründe für Depressionen sind überhöhte Erwartungen, die ein Mensch an sich und andere stellt. Natürlich können wir mit richtig angewendetem positivem Denken viel erreichen, aber wir erkennen durch die Bewusstwerdung eben auch, was wahrhaft glücklich macht und was wirklich wichtig ist. Möglicherweise ist ein Wunsch nach der Bewusstwerdung gar nicht mehr so erstrebenswert, ein anderer, der viel unbewusster in uns schlummerte, wird aber dann unser neues Ziel.

 

Oftmals konzentrieren wir uns einfach zu sehr auf unsere Probleme, anstatt uns unsere Erfolge und Leistungen zu betrachten. Durch positives Denken gewinnen wir Selbstsicherheit, weil wir erkennen, dass wir durchaus auch schon erfolgreich waren, dies nur gerade nicht mehr wahrnehmen, weil das Problem den Erfolg überdeckt, als ob jemand ein schwarzes Tuch über eine Lampe legt. Die Lampe leuchtet noch immer, aber wir sehen sie nicht.

 

Negatives Denken:

Negative Gedanken sollten nicht unseren Alltag bestimmen, sondern als Warnhinweise erkannt werden. Das Gehirn konzentriert sich auf Probleme, um Gefahren zu erkennen. Es sollten aber Lösungen gefunden werden, denn weder Angst noch Angriff sind eine sinnvolle Reaktion. Halten wir an einem Problem fest, anstatt eine Lösung zu finden, bringen wir uns erst recht in Gefahr. Wir müssen also umschalten auf positives Denken und uns aus der Situation retten. Positive Gedanken und Gefühle machen uns kreativ, um Lösungen finden zu können. Negative Emotionen schränken die Perspektive ein und Probleme erscheinen uns nach und nach immer größer, wodurch wir in annähernd ähnlichen Situationen auch schon eine Gefahr vermuten. Wir treffen Annahmen und filtern alles andere aus, wodurch wir keine Lösungen finden. Wir erschaffen uns durch unsere Befürchtungen unsere Realität, anstatt durch Lösungen neue Wege zu finden. Negative Emotionen wie Angst, Ärger oder Wut dürfen trotzdem nicht unterdrückt werden. Sie haben wichtige Hinweisfunktion, wenn etwas in der gegenwärtigen Situation oder im Leben allgemein nicht stimmt. Viele Situationen im Leben betrachten wir aus einer falschen Sichtweise. Lästert jemand über uns, fühlen wir uns angegriffen. Je nach Charakter und Selbstwert kann das beispielsweise zur Angriffshaltung führen, also den anderen auch schlecht zu machen, zu mobben oder ähnliches. Oder wir sind der ängstliche Typ, der sich klein macht und sich verletzt fühlt. Beides ist aber die Sichtweise aus der Negativität heraus. Versuchen wir es doch mal positiv. Wir haben einen Selbstwert. Jemand versucht diesen anzugreifen. Aber nun sollten wir nicht in Angst oder Angriff übergehen, sondern uns überlegen, warum der Angreifer das tut. Er tut dies, um sich selbst größer, besser, wichtiger zu fühlen. Also hat doch eigentlich der Angreifer ein zu geringes Selbstwertgefühl, auch wenn er das nach außen nicht zeigt. Er fühlt sich besser, wenn wir leiden, weil er sich dadurch stark fühlt. Am stärksten fühlt er sich natürlich, wenn wir der ängstliche Typ sind, aber selbst, wenn wir angreifen, ist dies für ihn eine Chance zurückzuschlagen und doch noch zu gewinnen. Deshalb sollten wir Lösungen finden, was nur geht, wenn wir eine positive Einstellung haben und unseren Selbstwert kennen. Wir erkennen, wie klein der Angreifer ist und wie wenig Selbstwert er eigentlich hat und können ihm dadurch selbstbewusst gegenüber treten, anstatt daran zu zerbrechen. Positives Denken bedeutet also nicht, sich den Angriff schön zu reden oder ihn sogar gut finden zu müssen, sondern zu verstehen, dass der Angreifer eigentlich der Schwache ist, sodass es uns gar nicht mehr so hart trifft. Es wirkt wie ein Schutzschild. Je nach Situation kann man demjenigen sogar helfen, aber dafür sollte man wirklich schon fest auf den Beinen stehen. Manchmal ist es besser, es an sich abprallen zu lassen. Unsere Reaktion ist abhängig von unserem Selbstwert. Der Angreifer hat auf uns herabgeblickt. Wir dürfen ihn auf keinen Fall in die Position bringen, ihn höher einzuordnen, als uns selbst. Wir sollten allgemein niemanden höher oder tiefer einordnen, als uns selbst. Wir alle haben den gleichen Respekt verdient. Jeder macht Fehler. Man sollte nur dazu stehen und es korrigieren. Der eine hat in einem Bereich schon mehr erreicht, als ein anderer, aber in einem anderen Bereich ist es vielleicht genau umgekehrt, ohne dass man es merkt. Wir sollten uns nicht ständig mit anderen vergleichen und auch nicht zulassen, dass andere über uns urteilen und Vergleiche ziehen. Positives Denken und Bewusstwerdung bedeutet, zu sich selbst zu finden, einen eigenen Weg zu gehen, Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen und nicht die Schuld irgendwo zu suchen. Auch nicht irgendwelche Entschuldigungen zu basteln, wenn etwas nicht so läuft, wie man es gerne hätte, sondern das Problem finden und es lösen. Aber wir sollten uns auch nicht unter Druck setzen, denn ob mit oder ohne echte Liste, haben wir doch eine „to-do"-Liste im Kopf mit all unseren Wünschen, Zielen und Pflichten. Natürlich sollten wir uns Ziele stecken, jedoch ohne genauen Zeitplan, denn der setzt uns unter Druck und dieser wirkt sich negativ aus. Auch Pflichten sollten wir genauer unter die Lupe nehmen. Welche unserer Pflichten sollten wir wirklich erfüllen und welche meinen wir nur erfüllen zu müssen, um es anderen recht zu machen, obwohl es eigentlich gar nicht unsere Aufgabe ist? Wir sollten lieber eine „Erfolgs“-Liste schreiben, nicht nur im Kopf, sondern ganz real, auf der wir notieren, was wir geschafft haben, denn unsere Erfolge vergessen wir oft zu schnell wieder. Außerdem hilft es uns, besser abschätzen zu können, wie viele Ziele wir wohl in der nächsten Zeit überhaupt erreichen können, denn viele Menschen nehmen sich einfach zu viel vor. Unsere Wünsche und Ziele sollten in einem groben, realistischen Zeitfenster liegen und manchen Zielen kann man vielleicht auch einfach keine Zeit zuordnen – das ist völlig in Ordnung, ohne Zeitdruck und Stress. Das heißt aber nicht, sein Leben zu vertrödeln und zu verträumen, denn von nichts kommt nichts. Wir müssen unsere Ziele schon Schritt für Schritt verfolgen, aber ohne gleich mehrere Treppenstufen auf einmal gehen zu wollen und dadurch zu stolpern.

Positives Denken bedeutet, bewusster wahrzunehmen, was wir alles bekommen und dankbar dafür zu sein, denn je mehr wir es zu schätzen wissen und dankbar sind, desto mehr werden auch wir selbst geschätzt und uns wird gedankt. Was wir geben erhalten wir auch. Wer selbst mürrisch ist oder alles als selbstverständlich abtut, wird auch entsprechend behandelt werden. Wer ein Lächeln schenkt, wird auch angelächelt werden – man muss es nur wahrnehmen. Aber wir sollten vermeiden, Fehler aus der Vergangenheit und daraus entstandene Probleme, Sorgen und alle anderen negativen Gedanken und Emotionen immer wieder hervorzuholen, indem wir daran fest halten. Wenn es sich nicht mehr ändern lässt, dann sollten wir los lassen, daraus lernen und es in Zukunft besser machen. Lässt es sich noch ändern, dann sollten wir es sofort besser machen. Aber diesem Fehler nachzujammern, bringt nicht voran. Ein „hätte ich doch“ bringt nichts mehr, sondern ein „nächstes Mal werde ich…“ wird uns weiter bringen.

Wenn wir unseren Weg zu innerer Ausgeglichenheit finden, werden wir glücklich. Selbsterkenntnis ist ein wichtiger Teil des Bewusstwerdens, denn dann erkennt man die eigenen Fähigkeiten und auch Schwächen. Die Schwächen sollten wir nicht als Ausrede verwenden, um etwas nicht zu können, sondern nach und nach auffüllen, sodass wir auch in den Punkten stark werden. Wir sollten uns nicht überfordern, sondern Schritt für Schritt aufbauen und verbessern. Wenn wir wissen, was unsere Stärken und unsere Schwächen sind, können wir auch besser beurteilen, wie schnell wir etwas erreichen können. Aber wir sollten niemals aufgeben, nur weil eine unserer Schwächen unserem Ziel scheinbar im Weg steht. Das Ziel sollten wir niemals aufgeben, wenn es ein positives Ziel ist. Sobald wir unsere Schwäche überwunden haben, werden wir unser Ziel erreichen. Wir dürfen alles erwarten, nur nicht alles morgen und nicht alles auf einmal. Das Nachdenken über sich selbst, bringt einen tausendmal weiter, als Motivationssprüche abzulesen. Eigene Motivationssprüche zu erfinden hilft mehr, als ein Buch voller Affirmationen, die man abliest, denn sie werden nicht immer genau passen. Vor allem kommen sie nicht aus dem Herzen und erreichen dadurch meistens nicht Dein Innerstes.

 

Glückliche Menschen sind kreativer, motivierter, hilfsbereiter, sozialer, energievoller. Forschungen beweisen, dass eine positive Einstellung wichtig für die Gesundheit ist.

 

Richtig angewendetes positives Denken bedeutet, sich selbst zu analysieren. Dafür muss man auch seine Schwächen kennen und dazu stehen. Eine Tatsache, die viel Überwindung benötigt. Trotzdem kann es jeder Mensch schaffen, und somit auch DU. Es ist wichtig, Schritt für Schritt daran zu arbeiten und nicht aufzugeben.

Wir können mit richtig verstandenem, richtig angewendetem positivem Denken unsere Wünsche erfüllen, unsere Ziele erreichen, ein Leben voller Gesundheit, Erfolg, Glück und Reichtum* erlangen.

 

*Reichtum:

Viele Menschen wünschen sich Reichtum, sie wollen möglichst viel Geld. Trotzdem wissen wir, dass Geld nicht wirklich glücklich macht. Aber man hätte es doch gerne, um ein besseres Leben haben zu können. Aber auch die, die aus unserer Sicht schon reich sind, wollen immer mehr. Es ist eine Gier, die nie endet, weil es immer mehr gibt, als man schon hat, weil man immer nur kurzfristig zufrieden ist mit dem, was man hat und es dann nicht mehr schätzen kann, es ist dann normal, also will man mehr. Wann also fühlt man sich reich? Aus der jetzigen Sicht ist es vielleicht eine Millon auf dem Konto? Oder doch lieber zwei? Ach was soll´s, drei Millionen wären auch nicht schlecht. Und dann? Wenn das erreicht ist? Dann sollen es noch mehr sein. Aber andere Menschen werden dafür ärmer, sie werden ausgenutzt und genau deshalb wird diese Gier niemals etwas Positives sein. Natürlich verspricht positives Denken Reichtum, ja, wir können alle reicher werden, das stimmt, weil sich jeder seine Realität erschaffen kann, aber wir müssen diesen Reichtum auf der richtigen Basis aufbauen und es nicht aus Gier übertreiben. Manche Menschen erreichen wirklich über positives Denken ihren Reichtum, ihre Villa, all das Geld, aber sie verlieren es dann wieder oder werden sehr krank oder erleiden andere „Schicksalsschläge“. Warum? Weil sie gierig waren. Gier ist ein negatives Gefühl und kann niemals positive Folgen haben. Wenn wir durch positives Denken reich werden wollen, dann auf dem richtigen Weg, nämlich nicht durch irgendwelche Affirmationen und Gier, sondern indem wir etwas Positives tun, dass sich sowohl auf uns selbst, als auch auf andere positiv auswirkt. Und genau dann wird man reich und kann den Reichtum auch behalten. Vor allem erkennt man wahren Reichtum und braucht nicht Dinge, um zu profilieren, also sich selbst und andere zu beeindrucken.

 

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